Thüringen feiert 900 Jahre Jüdisches Leben



Hier finden Sie die Rede von Dr. Josef Schuster beim Festakt zur Eröffnung des jüdischen Themenjahres

Festvortrag anlässlich der Veranstaltung „900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen" von Dr. Josef Schuster

Es klingt banal: Thüringen liegt mitten in Deutschland, und das schon seit Hunderten von Jahren. Und hier in Erfurt, mitten in Deutschland, gibt es seit 900 Jahren – seit mindestens 900 Jahren, muss man ja sagen – eine jüdische Gemeinde. Die Alte Synagoge in der Stadtmitte ist das älteste noch erhaltene jüdische Gotteshaus in Mitteleuropa. Und nächstes Jahr feiern wir sogar 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Das Judentum gehört also zu diesem Land dazu, und das schon sehr, sehr lange.

Dennoch stellen nicht nur wir uns angesichts der Erfahrungen, die Juden in dieser langen Zeit hier machen mussten, die Frage, ob wir wirklich dazugehören. Genauer gesagt: ob die nichtjüdische Mehrheit in diesem Land das auch so sieht.

Meine Damen und Herren, dass wir solche Jahrhundertjubiläen überhaupt begehen, ist doch ein kleines Wunder. Es ist ein Wunder nicht nur wegen der Schoa, als man das Judentum vernichten wollte. „Ausmerzen“ hat man das genannt, weil Juden damals auf einer Stufe standen mit Schädlingen. Es ist auch ein Wunder, weil Juden fast 900 Jahre lang von großen Teilen der Bevölkerung nicht als Nachbarn akzeptiert wurden.

Denn seit es Juden hier in Deutschland gibt, gibt es Antisemitismus. Und der war nicht erst im Dritten Reich mörderisch. Er war es auch schon vorher. 

Bereits im tiefen Mittelalter wurden Juden angefeindet, als Gottesmörder verleumdet, ausgegrenzt, vertrieben, und oft sogar ermordet. Pogrome waren keine Seltenheit. Juden wurden als Fremde angesehen. 

Dieser Hass hat sich über die Jahrhunderte hinweg erhalten. Er hat sich fortgepflanzt und ausgebreitet. Wie ein Virus ist er mutiert und hat sich in immer neuen Erscheinungsformen gezeigt. Bis heute sind in Teilen der Gesellschaft archaische Bilder präsent, von den „Brunnenvergiftern“, den „gierigen Händlern“, von heimlich nach der Weltherrschaft strebenden Juden. Zäh halten sich diese Vorurteile, sie haben die Jahrhunderte überdauert. 

 

Vom christlichen Antisemitismus des Hochmittelalters war es nicht weit zur sogenannten Ritualmordlegende. Sie besagt, dass Juden mit dem Blut christlicher Kinder an Pessach ungesäuert Brote backen würden. Das war damals schon etwas, was wir heute wohl „Fake News“ nennen würden. Also eine gezielte Falschinformation, die in Umlauf gebracht wurde, um eine kleine Minderheit zum Sündenbock abzustempeln für all jenes, das schief lief in der Gesellschaft. 

Seltsamerweise verbreiten sich solche Fake News immer, obwohl doch mittlerweile alle Zugang zu gut recherchierten Informationen haben oder haben müssten.

Der Antisemitismus hat die Aufklärung überlebt. Im Industriezeitalter, als eine große Zahl der Menschen endlich breitere Bildung bekam, hat er zusätzlichen Auftrieb erhalten. Richtig schlimm wurde er, als er eine Verbindung mit einem völkischen Nationalismus einging, im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Ich muss nicht erwähnen, wo das alles geendet hat.

Dem Judenhass verfallen nicht nur dumme Menschen. Wäre das so, könnte man das Problem durch mehr Bildung relativ leicht in den Griff bekommen. Doch nein: Der Glaube an die Bosheit der Juden war und ist auch unter scheinbar sehr gescheiten Menschen weit verbreitet. Er hat keine politische Heimat, man kann ihn auf der rechten Seite des politischen Spektrums ebenso wahrnehmen wie auf der linken. Schlimmer noch: Ressentiments gegen Juden finden sich nicht nur an den Rändern der Gesellschaft, sondern selbst in ihrer Mitte. 

Es gab immer wieder mal jene – auch unter deutschen Politikern –, die behauptet haben, die Juden seien doch selbst daran schuld, dass sie hier keiner mag. Gott sei Dank hört man das nicht mehr so häufig, solche Aussagen ernten nämlich mittlerweile zurecht Widerspruch. Früher, im Mittelalter, war das ganz anders.

Man denke nur an den Reformator Martin Luther, der hier in Thüringen wirkte. Luther war ein kluger Mann, der sich dem Kaiser entgegenstellte mit den Worten „Hier stehe ich, ich kann nicht anders.“ Ein frommer Mann, der es sogar mit der mächtigen Kirche aufnahm. Aber auch er war Antisemit. 

Zunächst wollte er die Juden zum christlichen Glauben missionieren. Später aber propagierte Luther ausdrücklich auch ein gewaltsames Vorgehen. Er wollte, dass man Synagogen niederbrenne, die Häuser von Juden zerstöre, Rabbinern das Lehren bei Androhung der Todesstrafe verbiete, jüdischen Händlern das freie Geleit und Wegerecht entziehe, ja, er wollte Juden versklaven. 

„Eigenhändig“, so formulierte Luther es einmal, eigenhändig würde er die Juden gern erwürgen, aber das sei einem Christen ja nun einmal nicht gestattet. Deswegen solle man sie wie „tollwütige Hunde“ aus den evangelischen Landen verjagen, schrieb er.

Die Lehren Luthers hatten beträchtliche Auswirkungen. Sie befeuerten die Ressentiments, gaben den Antisemiten sozusagen den Segen des großen Reformators. Noch 400 Jahre später wurde Luther von den Nationalsozialisten als Begründung zur Ausgrenzung der Juden in Deutschland angeführt. 1938 brannten die Synagogen in Deutschland dann wirklich, und Juden wurden tatsächlich wie tollwütige Hunde behandelt.

Luther war natürlich nicht der einzige. Auch das Wirken anderer großer Denker – heute würde man sagen, Intellektueller – prägte den deutschen Antisemitismus über die Jahrhunderte hinweg. 

Aber es war wichtig, dass die Evangelische Kirche in Deutschland im Lutherjahr 2017 diesen problematischen Aspekt der Lehre und des Wirkens ihres Reformators thematisiert hat. Ich möchte Ihnen, sehr geehrter Herr Landesbischof Kramer, und der ganzen EKD dafür an dieser Stelle ausdrücklich danken. 

Die christlich-jüdischen Beziehungen in Deutschland sind mittlerweile auf einem Niveau, wie man es vor einigen Jahrzehnten wohl noch für unmöglich gehalten hätte. Das gilt auch für die Katholische Kirche. Seit der Erklärung Nostra Aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils von 1965 fühlen wir uns respektiert. Lassen Sie mich einen Satz daraus zitieren, denn er ist wichtig: 
„Die katholische Kirche“, heißt es in Nostra Aetate in Bezug auf die nicht-christlichen Religionen, „lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet.“

Ohne das Engagement der Deutschen Bischofskonferenz wäre aber auch Nostra Aetate nur ein Stück Papier geblieben. Sie, verehrter Herr Bischof Neymeyr, und Ihre Bischofs- und Priesterkollegen, haben diese Erklärung in den letzten 55 Jahren mit Leben erfüllt. Auch dafür möchte Ihnen an dieser Stelle danken.

Die EKD hat in ihrer wichtigen Handreichung zum Thema Antisemitismus 2017 ein Problem benannt, dass uns immer wieder Kopfzerbrechen bereitet: Antijüdische Einstellungen gibt es unabhängig davon, ob es im Lebensumfeld der Menschen Juden gibt oder nicht. Mit anderen Worten: Man muss keine Juden kennen, um Antisemit zu werden. 

Heutzutage könnte man noch hinzufügen: Man muss nicht in Israel gewesen zu sein, um in Deutschland als „Israelkritiker“ anerkannt zu sein, der vermeintlich über alles und jedes Bescheid weiß, was die Israelis falsch machen. Und wenn man einigen Leuten zuhört, könnte man tatsächlich meinen, die Israelis machten alles falsch. Der Besserwisser-Deutsche, der mit dem sprichwörtlichen Zeigefinger auf Israel zeigt, während drei Finger derselben Hand auf ihn zurückzeigen, viele von uns kennen ihn…

Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Nicht alle Israel-Kritiker sind Antisemiten, ganz sicher nicht. Denn stimmte das, wären ja auch viele Juden Antisemiten. Aber für manche – auch hier in Deutschland - ist Israel mittlerweile zum Ersatz geworden für den Juden, den man gerne zum Sündenbock abstempelt. Gegen Juden hat man natürlich nichts, aber Israel wird man doch noch kritisieren dürfen, und schließlich lasse man sich nicht den Mund verbieten – solche Sätze hört man oft.

Nicht nur in der jüdischen Gemeinschaft zerbrechen sich viele den Kopf darüber, was man gegen solche hartnäckigen Vorurteile tun kann. Genauer: ob man überhaupt etwas dagegen tun kann. Viele – auch einige meiner Vorgänger im Amt des Zentralratspräsidenten – sind an dieser Frage regelrecht verzweifelt. Ignatz Bubis hat kurz vor seinem Tod gesagt, er habe nichts erreicht. Das ist nachweislich falsch, trifft aber einen wunden Punkt: Wie kann es sein, dass ausgerechnet in Deutschland nur wenige Jahrzehnte nach der Schoa der Antisemitismus wieder solche Urständ feiert?

Wie kann es sein, dass Demonstrationen auf deutschen Straßen unter dem Motto stattfinden „Israel ist unser Unglück“? Dass auf deutschen Schulhöfen wieder „Du Jude“ gerufen wird, ohne dass sich die Kinder, die sich damit abfällig über Mitschüler äußern, dabei etwas denken?

Niemand hat den Gral der Weisen, um solchen Ressentiments wirksam zu begegnen. Nur eines ist sicher: Wir als jüdische Gemeinschaft können das nicht alleine stemmen. Es kann nur besser werden, wenn sich alle dieser Aufgabe stellen. Und es ist eine riesige Herausforderung, keine Frage. 

Neben Bildung, neben Dialog, neben klarem politischen Handeln, neben der Zivilcourage eines jeden Einzelnen ist es auch wichtig, dass die Menschen hier in Deutschland verstehen, dass das Judentum tatsächlich schon seit sehr langer Zeit dieses Land mitgeprägt und zu dem gemacht hat, was es heute ist. 

Es war im Jahr 321, als der römische Kaiser Konstantin die Juden in Köln aufforderte, sich an unbezahlten Arbeiten für das Gemeinwesen zu beteiligen. Auch später gestatteten Fürsten in ganz Deutschland immer wieder die Ansiedlung einzelner Juden, um die örtliche Wirtschaft in Schwung zu bringen. Ich wage mit Fug und Recht zu behaupten: Geschadet hat es meistens nicht, im Gegenteil. Dort, wo Juden in relativer Freiheit leben konnten, blühte das Gemeinwesen auf, auch in kultureller Hinsicht.

Dort, wo Minderheitenrechte geschützt waren, hat es der deutschen Gesellschaft gutgetan. Das ist auch heute noch so.
Meine Damen und Herren, in den Schulen und in den Medien wird das Judentum sehr häufig ausschließlich im Zusammenhang mit der Schoa thematisiert. Über das bereichernde Zusammenleben, über die positiven Seiten des jüdischen Lebens, über seinen Beitrag zur deutschen Geschichte, wird meines Erachtens zu wenig gesprochen. Moses Mendelssohn, Heinrich Heine, Albert Einstein, Hannah Arendt – sie alle waren bedeutende, auch international anerkannte jüdische Vertreter in Kunst, Kultur und Wissenschaft.

Sogar nach der Schoa haben sich in Deutschland wieder Juden angesiedelt, haben zerstörte Gemeinden wiedergegründet und mit angepackt. 

Es waren nur wenige deutsche Juden, die überhaupt noch anpacken konnten. Die meisten waren nämlich tot, ermordet in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten. Und doch haben wir zu diesem Land – unserem Land! – erneut Vertrauen gefasst. Vor ein paar Wochen haben wir den 70. Jahrestag der Gründung des Zentralrats im Jahr 1950 gefeiert.

Schon damals wurden Tausende heimatloser Juden aus Osteuropa, die in Deutschland als Displaced Personsgestrandet waren und nicht mehr wussten wohin, in die jüdischen Gemeinden integriert. Und nach 1990 haben wir eine noch viel größere Zahl an Neubürgern aus der ehemaligen Sowjetunion in unseren Gemeinden aufgenommen. 

Lassen Sie mich das noch einmal betonen: Ohne diese Gemeindemitglieder, ohne diese Frischzellenkur, säßen wir wahrscheinlich heute nicht hier. Wir sind dankbar, mit den vielen, die seit 1990 nach Deutschland eingewandert sind, 900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen feiern zu können. Sie haben unsere Gemeinden bereichert in einem Maße, wie sich das vor 1990 niemand erträumen konnte.

Das Zusammenwachsen unserer Gemeinden ging dennoch nicht von selbst. An dieser Stelle möchte ich daher an die Verdienste von Wolfgang Nossen sel. A. erinnern sowie ausdrücklich dem Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Prof. Schramm, danken!

Meine Damen und Herren, die Probleme, die wir haben, lassen sich natürlich nicht wegdiskutieren. Man soll sie auch nicht klein reden. Den Antisemitismus zu bekämpfen – wirksam zu bekämpfen, nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten – bleibt eine Herkulesaufgabe. Dieses Land und seine Gesellschaft müssen sich ihr noch viel ernsthafter und energischer stellen, als das bislang schon der Fall war. 

Bei diesem Kampf geht es nicht nur um uns Juden. Da geht es auch um unsere Demokratie, unsere Grundrechte, unsere Freiheit als Bürgerinnen und Bürger.

Als Zentralrat sind wir natürlich Ansprechpartner der Politik. Wir äußern uns regelmäßig zu politischen Fragen. Ich möchte diesen Bereich aber heute ausnahmsweise mal etwas außer Acht lassen und mich stattdessen einer anderen Frage widmen: Wie schaffen wir es, das Misstrauen, das Juden von vielen nichtjüdischen Bürgerinnen und Bürgern entgegengebracht wird, abzubauen? Und wie können wir verhindern, dass antisemitische Vorurteile und Ressentiments überhaupt erst entstehen?

In den Medien wird neuerdings nach der Rede eines wichtigen Politikers gerne ein Faktencheck durchgeführt. Natürlich ist so etwas kein Allheilmittel gegen die Ausbreitung von Falschinformationen, die den Nährboden für Ressentiments bilden. Aber es hilft doch, das Entstehen pauschaler Vorurteile einzudämmen. 

Vielleicht brauchen wir eine Art Faktencheck auch im Zusammenhang mit dem Antisemitismus. Und zwar immer dann, wenn online oder offline Dinge gesagt und geteilt werden, die umstritten sind oder jedweder Grundlage entbehren. Die Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie sind ein gutes Beispiel dafür. Was da alles an wirrem Zeug durch die sozialen Netzwerke geistert, ist haarsträubend!

Ein Faktencheck bringt aber nur dann etwas, wenn gleichzeitig auch Wissen über das Judentum und seine Geschichte vermittelt wird. Das geschieht leider noch nicht ausreichend. Dieses Defizit gilt es zu beheben.

Das Judentum kommt, wie ich eben schon erwähnte, als Thema in der Schule häufig nur im Zusammenhang mit der Schoa vor. Natürlich ist das ein wichtiges Thema. Doch in vielen Schulbüchern werden Juden ausschließlich als Opfer präsentiert, als Opfer von Hass und Antisemitismus. 

Um hier Verbesserungen zu erreichen, ist der Zentralrat der Juden 2016 eine Kooperation mit der Kultusministerkonferenz eingegangen. Wir haben eine gemeinsame Erklärung mit dem Ziel formuliert, die jüdische Religion, Kultur und Geschichte breiter als bislang in den Schulen zu vermitteln. Auch in der Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern sollen diese Themen künftig eine größere Rolle spielen. Als ersten Schritt haben wir eine kommentierte Sammlung von didaktischem Material für Lehrer online gestellt.

Neben guter Schulbildung sind auch persönliche Begegnungen wichtig. So bildet der Zentralrat beispielsweise jüdische Jugendliche fort, damit sie in Schulklassen Wissen über das Judentum vermitteln können. Seit diesem Jahr haben wir das Projekt noch ausgeweitet: Unter dem Titel „Meet a Jew“ besuchen auch jüdische Erwachsene interessierte Vereine oder Verbände, um dort von ihrem jüdischen Alltag zu berichten und sich den neugierigen Fragen der Besucher zu stellen.

Neben der politischen Ebene sind solche Ansätze von zentraler Bedeutung. Dasselbe gilt für den interreligiösen Dialog. Wir arbeiten nicht nur eng mit den Kirchen zusammen, sondern haben vor kurzem auch das Projekt „Schalom Aleikum“ gestartet, um Brücken zu bauen in die muslimische Gemeinschaft. Auch hier gilt: Es reicht nicht, über den jeweils anderen zu reden. Man muss miteinander ins Gespräch kommen. Dazu gehört, dass man die andere Seite respektiert und sich auf Augenhöhe begegnet.

Gestatten Sie mir zum Schluss, dass ich bei so einem frohen Anlass wie heute das Glas als halb voll ansehe und nicht als halb leer. Denn wir haben Grund zur Freude: Zum Beispiel Freude darüber, dass wir als jüdische Gemeinschaft gemeinsam mit Ihnen allen heute in diesem Rahmen feiern dürfen. 

Ich habe keine Glaskugel. Aber 900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen machen mir Hoffnung, dass es weitergeht, dass jüdisches Leben eine Zukunft hat. Nicht nur hier in Thüringen, überall in Deutschland. In diesem Sinne: 

 

L’Chaim! Auf das Leben!

 

Erfurt, 1. Oktober 2020

 

LIVE-Veranstaltung MDR

 

 

 

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