Mit neuer Direktorin gute Lösung für Jüdisches Museum Berlin gefunden



Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßt die Entscheidung des Stiftungsrats des Jüdischen Museums Berlin, Hetty Berg als neue Direktorin zu berufen. Zugleich gilt der Dank der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Dr. Monika Grütters, sowie Prof. Dr. Christoph Stölzl als Vertrauensperson, die für eine zügige Nachfolge an der Spitze des Museums gesorgt haben.

Das Jüdische Museum in Berlin. Foto: Jens Ziehe

Zu der Berufung erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Mit Hetty Berg haben wir eine Person für die Leitung des Jüdischen Museums Berlin gefunden, die sowohl eine hohe Qualifikation als Museums-Managerin als auch als Kuratorin von Ausstellungen mitbringt. Wir gehen davon aus, dass sie die Tradition anspruchsvoller Ausstellungen im JMB fortsetzen und zugleich Empathie für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland und Israel aufbringen wird. Wir hoffen, dass das Haus mit ihr an der Spitze wieder in ruhigere Fahrwasser kommen wird. Dafür wünschen wir ihr viel Erfolg und eine glückliche Hand.“ 

Der Zentralrat der Juden in Deutschland war in der Findungskommission durch Dr. Schuster vertreten und ist Mitglied im Stiftungsrat.

 

Berlin, 26. November 2019 / 28. Cheschwan 5780

Weitere Artikel

Trauer um Siegmund Rotstein

Der Zentralrat der Juden in Deutschland trauert um den langjährigen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Chemnitz.

Gemeinsames Gedenken

„Wir alle dürfen nicht länger verschweigen, verharmlosen oder wegschauen“ - Gemeinsames Gedenken an die Opfer der Schoa und des Völkermordes an Sinti...

Offener Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela...

Zentralrat der Juden stellt sich hinter Antisemitismusbeauftragten

Ein überzeugter Demokrat

Ehemaliger SPD-Chef Hans-Jochen Vogel gestorben