And the Winner is Berlin – Das Jugendzentrum Olam gewinnt die 20. Jewrovision



Zum Schluss wurde es richtig spannend, doch am Ende hatte das Jugendzentrum Olam aus Berlin die Nase vorn und gewinnt die 20. Jewrovision.

Foto: Gregor Zielke/Zentralrat der Juden

Zum Schluss wurde es richtig spannend, doch am Ende hatte das Jugendzentrum Olam aus Berlin die Nase vorn und gewinnt die 20.  Jewrovision. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, überreichte am Ende des größten jüdischen Tanz- und Gesangswettbewerbs Europas die Siegerpokale. Insgesamt waren dreizehn Gruppen aufgetreten.

Auf dem zweiten Platz landete Amichai Frankfurt, We.Zair Westfalia wurde Dritter. Den Preis für das beste Video erhielt Chesed Gelsenkirchen.

Die Show in der Festhalle Frankfurt am Main stand unter dem Motto „Don‘t Stop Believing“. Die Gruppen rekurrierten in ihren Auftritten auch auf das 75jährige Staatsjubiläum Israels. Theodor Herzl hatte einst gesagt: „Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen.“

Bewertet wurden die Showacts von einer Jury, in der u. a. der Sänger Kelvin Jones, der DJ und Producer Alex Christensen, die Youtuberin Isabella Luna und der frühere US5-Star Jay Khan sowie der Geschäftsführer des Zentralrats der Juden, Daniel Botmann und der Jugendreferent der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden, Nachumi Rosenblatt, vertreten waren.

Als Special Act wurde die israelische Sängerin Eden Ben Zaken von den Jugendlichen gefeiert. Das Moderatoren-Duo Sophie Rtveliashvili und Garry Fischmann führte durch die Show.

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, erklärte zum Abschluss der Jewrovision 2023: „Es ist unglaublich inspirierend zu sehen, mit welcher Entschlossenheit die teilnehmenden jungen Künstlerinnen und Künstler ihrer jüdischen Identität kreativ Ausdruck verleihen und  mit unerschöpflicher Motivation und Leidenschaft für sich und ihre Träume einstehen. Das ist für uns alle, insbesondere die junge jüdische Generation in Deutschland, eine unglaubliche Bereicherung. Ich gratuliere allen Teilnehmenden, insbesondere der Gewinnerstadt Berlin!“

Der Wettbewerb nach dem Vorbild des ESC ist in eine viertägige religiöse Jugendbegegnung eingebettet, die bis Sonntag andauert. Die Jewrovision wurde 2002 ins Leben gerufen. Seit 2013 richtet der Zentralrat der Juden in Deutschland die Jewrovision aus, die in wechselnden Städten stattfindet.

Das Foto kann unter der Angabe Gregor Zielke/Zentralrat der Juden verwendet werden. Weitere Fotos finden sie unter: https://www.jewrovision.de/presse/pressematerial/

Berlin, 19. Mai 2023 / 28. Ijar 5783

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