Konferenz „Der 7. Oktober”
Nachdem die Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 zahlreiche Kibbuzim und Ortschaften am Gazastreifen überfallen und mehr als tausend Jüdinnen und Juden ermordet oder entführt hat, vollzog sich innerhalb der israelischen Gesellschaft, die sich zu großen Teilen aus Überlebenden der Shoah oder deren Nachkommen zusammensetzt, ein Prozess der Retraumatisierung. Mit dem Massaker der Hamas wiederholte sich die traumatische Erfahrung aus der Zeit des Nationalsozialismus, dass Jüdinnen und Juden allein deshalb vernichtet werden, weil sie Jüdinnen und Juden sind. Dieses Gefühl der Ohnmacht, Wut und Hilflosigkeit findet seine Resonanz auch in der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. Der Antisemitismus, der sich nun zunehmend in Form einer scharfen Kritik am israelischen Vorgehen im Gazastreifen artikuliert, ignoriert vollends die eliminatorische Intention der Hamas und ihrer Verbündeten. Auf dem Seminar werden die vielfältigen Dimensionen, Hintergründe und Konsequenzen des 7. Oktobers vorgestellt, analysiert und diskutiert.
Veranstaltungsort: Jüdische Gemeinde, Frankfurt am Main
Die Anmeldung erfolgt bis zum 18. Februar 2024 über nachstehenden Link: http://bildungsabteilung.zentralratderjuden.de/
