Gemeindebarometer

Sie sind gefragt!

Online-Umfrage unter Jüdinnen und Juden in Deutschland

Mit dieser Umfrage sollen Einstellungen zur jüdischen Gemeinschaft, Erfahrungen in und mit jüdischen Gemeinden und mit bestehenden Angeboten untersucht werden von Menschen mit jüdischem Hintergrund, die in Deutschland leben und mindestens 18 Jahre alt sind.

Die Fragen richten sich an alle Menschen, auf die dies zutrifft, unabhängig davon, ob es sich dabei um Mitglieder einer jüdischen Gemeinde handelt oder nicht. Für ein umfassendes Meinungsbild ist eine möglichst breite Teilnahme wichtig.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland führt diese Studie in Zusammenarbeit mit dem Jewish Joint Distribution Committe (JDC) sowie dem Sozialforschungsinstitut infas durch.

 

Ab dem 24. September 2019 können Sie HIER an der Befragung teilnehmen.

 

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ):

Warum führt der Zentralrat der Juden diese Befragung durch?

Der Zentralrat der Juden in Deutschland und viele andere jüdischen Organisationen sind ständig darum bemüht, passende Angebote für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland zu entwickeln. Um noch passendere Angebote anbieten zu können, benötigen wir tiefergehende Informationen und Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Jüdinnen und Juden in Deutschland.
 

 

Muss ich meinen Namen oder meine Gemeinde angeben?
Die Anfrage ist komplett anonym. An keiner Stelle wird nach Ihrem Namen oder nach der nächstgelegenen jüdischen Gemeinde gefragt. Es werden auch keine IP-Adressen gespeichert.

 

 

In welchen Sprachen können die Fragen beantwortet werden?
Wir bieten die Umfrage auf Deutsch, Russisch, Hebräisch und Englisch an. Keine Jüdin oder Jude soll durch etwaige Sprachbarrieren von der Teilnahme abgehalten werden. Wenn Sie auf den Link oben gehen, können Sie im Sprachmenü die Sprache wählen, die Ihnen am angenehmsten ist.

Was passiert mit den Antworten?

Die Antworten werden zunächst von infas ausgewertet. Einzelne Bereiche und Fragestellungen werden in geeigneten Formaten veröffentlicht. Außerdem sollen die Gemeinden und andere jüdische Organisationen eingeladen werden, um mögliche Maßnahmen zu diskutieren.

 

Ich war mal Gemeindemitglied, bin aber aus der Gemeinde ausgetreten. Bin ich auch gefragt?
Ja, unbedingt. Bitte teilen Sie uns Ihrer Erfahrungen mit. Diese sind sehr wichtig, damit die Gemeinden und die Gemeinschaft daraus gegebenenfalls lernen und wachsen können.

 

Mein Vater ist jüdisch, aber meine Mutter nicht. Bin auch ich gefragt?
Ja, unbedingt. Wir sehen diese großangelegte Studie auch als Chance, um mehr über Menschen mit einem jüdischen Vater in Deutschland zu erfahren: Welche Berührungspunkte gibt es mit den Gemeinden und welche Bedürfnisse bestehen?

 

Kann ich die Fragen ausdrucken und auf Papier beantworten?
Leider nein. Die Teilnahme an der Umfrage ist nur online möglich. Das liegt daran, dass viele Filter verwendet wurden, um die individuell passenden Fragen auszuspielen. Wir hoffen jedoch, dass auch Menschen, die nicht täglich online sind, an der Befragung teilnehmen.

 

Ich habe weitere Fragen, die hier und auf den Erklärungseiten von infas zu Beginn des Fragebogens nicht beantwortet werden. An wen kann ich mich wenden?
Der Frage-Antwort-Bereich wächst mit Ihren Fragen. Bitte stellen Sie Ihre Frage gerne (auf Deutsch, Russisch, Englisch oder Hebräisch) unter: info(via)zentralratderjuden.de