Judentum vermitteln

Judentum vermitteln

Symbolfoto-Synagoge

Vermittlung jüdischer Geschichte, Religion und Kultur in der Schule

Das Judentum im Unterricht authentischer und vielfältiger darstellen – das ist das Ziel der „Gemeinsamen Erklärung zur Vermittlung jüdischer Geschichte, Religion und Kultur in der Schule“, die der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Kultusministerkonferenz am 8. Dezember 2016 verabschiedet haben.
Zur Unterstützung haben sie eine kommentierte Materialsammlung ins Leben gerufen. Diese soll Lehrkräfte und Personen in der Lehrkräfteausbildung dabei unterstützen, ein lebendiges und differenziertes Bild des Judentums zu vermitteln und Antisemitismus entgegenzuwirken. 


Darstellung des Judentums in Lehrmaterialien

Wie lassen sich jüdisches Leben, jüdische Geschichte, Religion und Kultur in Bildungsmedien angemessen darstellen? Verschiedene Studien zeigen, dass es neben gelungenen Beispielen noch immer wiederkehrende Muster gibt, die Vorurteile, Stereotype und Verzerrungen verfestigen und verstärken. Deshalb haben die Kultusministerkonferenz, der Verband Bildungsmedien und der Zentralrat der Juden in Deutschland gemeinsame Leitlinien entwickelt. 

Diese sollen eine sachlich korrekte, differenzierte und pädagogisch-didaktisch angemessene Darstellung des Judentums gewährleisten und den Leser befähigen, bestehende Bildungsmaterialien kritisch zu hinterfragen und ein Verständnis für eine inklusive und differenzierte Darstellung des Judentums in Bildungsmaterialien zu gewinnen. 


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