Weg frei für Militärrabbiner



Weg frei für jüdische Militärseelsorge in der Bundeswehr – Zentralrat der Juden begrüßt Entscheidung des Verteidigungsministerium

Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßt die Zusage von Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen, eine jüdische Militärseelsorge einzurichten. Künftig werden Militärrabbiner in die Bundeswehr berufen, die sowohl als Seelsorger als auch als Dozenten im lebenskundlichen Unterricht eingesetzt werden sollen. Damit wird die ethische Bildung der Soldatinnen und Soldaten um einen jüdischen Beitrag bereichert. Basis der Zusammenarbeit wird ein Staatsvertrag, der zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Zentralrat der Juden abgeschlossen wird.

 

Zur Zusage der Verteidigungsministerin erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster:

„Die Berufung von Militärrabbinern ist ein Zeichen für das gewachsene Vertrauensverhältnis der jüdischen Gemeinschaft in die Bundeswehr als Teil unserer demokratischen Gesellschaft. Mit jüdischer Militärseelsorge wollen wir   unseren Beitrag zur ethischen Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten leisten. Die Bundeswehr soll ein positives Spiegelbild unserer Gesellschaft sein.“

 

Der Zentralrat der Juden in Deutschland greift die aktuelle Debatte über  Militärrabbiner in der Bundeswehr in einer dreitägigen, hochkarätig besetzten Konferenz auf, die am Mittwoch (3.4.) in Berlin beginnt. Dabei werden Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen und Zentralratspräsident Dr. Schuster zu dem Thema sprechen.

 

Berlin, 2. April 2019 / 26. Adar B 5779

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