Statement Gesetzentwurf Staatsangehörigkeitsrecht



Grüne wollen Einbürgerung ins Ausland geflohener Juden erleichtern.

Foto: Kindertransport-Denkmal von Frank Meisler am zentralen Bahnhof Gdansk

„Wir begrüßen die Initiative der Grünen zur Einbürgerung von Nachkommen von NS-Verfolgten ganz ausdrücklich. Aufgrund der bisherigen Rechtslage waren bislang bestimmte Personengruppen von der Möglichkeit der Einbürgerung ausgeschlossen. Dieser Missstand könnte mit dem Gesetzentwurf der Grünen beendet werden. Die Regierungskoalition sollte diesem Vorschlag rasch folgen und eine neue, gerechtere Rechtslage schaffen. Denn es ist ein großer Vertrauensbeweis für Deutschland, dass heute wieder vermehrt Kinder oder Enkel von NS-Verfolgten die deutsche Staatsangehörigkeit erlangen möchten. In der Nazi-Zeit wurden tausende Deutsche in die Flucht getrieben oder ihnen wurde die Staatsangehörigkeit aberkannt. Ihren Nachkommen sollte Deutschland großherzig die Türen öffnen.“

Dr. Josef Schuster

Weitere Artikel

Zentralrat zur Aussage von Innenminister Holger...

Auf das kaltblütige Attentat in Halle folgt nun die Aufarbeitung des Geschehenen. Dazu gehört auch die Bewertung des Einsatzes der...

Jüdische Gemeinschaft schockiert über Attentat in...

Mit Entsetzen und tiefer Erschütterung hat der Zentralrat der Juden in Deutschland die Nachrichten vom Anschlag und der Schießerei in Halle vernommen....

Messerattacke an Neuer Synagoge in Berlin

Zentralrat der Juden wirft Staatsanwaltschaft Fahrlässigkeit vor

Verwirklichte Utopie

Zentralrat der Juden feiert 2020 sein 70-jähriges Bestehen