Pressemitteilung 14.09.2018



Feierliche Ordination von Rabbinern und Kantoren in Berlin

Rabbinerordination 2016 Foto: Jochen Günther

In der traditionellen Beth Zion Synagoge in Berlin werden am Dienstag, 9. Oktober 2018 (11.00 Uhr) drei orthodoxe Rabbiner sowie drei Kantoren in einer feierlichen Zeremonie ordiniert. Nachdem es in den vergangenen Jahren Ordinationsfeiern in verschiedenen Städten Deutschlands gab, ist dies die erste Ordination von Absolventen des Rabbinerseminars zu Berlin in der Hauptstadt.

 

Der 44-jährige Alexander Kahanovsky hatte 2012 sein Studium am Rabbinerseminar begonnen. Derzeit ist er Direktor der Bildungsprogramme der Kahal Adass Jisroel Gemeinde. Rabbiner Shraga Ponomarov, 32, der ebenfalls 2012 am Rabbinerseminar angefangen hatte, ist als Assistenzrabbiner in Basel tätig. Der 30-jährige Rabbiner Shlomo Sajatz, der 2013 vom Rabbinerseminar aufgenommen worden war, ist als Gemeinderabbiner der Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg tätig. Bei der Ordinationsfeier werden die Absolventen gesegnet und zu ihrem geistlichen Amt berufen.

 

In der Abschlusszeremonie des Instituts für Traditionelle Jüdische Liturgie Leipzig werden zudem die Kantoren Alexander Adler, Baruch Chauskin und Doron Burstein in ihre Ämter eingeführt.

 

Bei dem Festakt wird als Ehrengast Bundesaußenminister Heiko Maas die Festrede halten. Daneben werden der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, der Präsident des Jüdischen Weltkongresses und Gründer der gleichnamigen Stiftung, Ronald S. Lauder und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, Ansprachen halten.

 

Die feierliche Zeremonie ist presse-öffentlich. Eine Presse-Einladung mit Akkreditierungsformular geht Ihnen in Kürze zu! Eine elektronische Pressemappe mit weiteren Informationen steht Ihnen am Dienstag, 09.10.2018,  ab 9.00 Uhr auf unserer Homepage zur Verfügung.

Vorab-Interviews mit den drei Rabbinern sind möglich. Bitte wenden Sie sich direkt an das Rabbinerseminar zu Berlin: info(via)rabbinerseminar.de. Rückfragen bitte unter Tel: 030/28 44 560 oder presse(via)zentralratderjuden.de.

 

Berlin, 14. September 2018 / 5. Tischri 5779

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