Ein Blick in die „Zukunft“

Zweisprachiges Informationsblatt des Zentralrats bietet Informationen rund um das Judentum

Ob neue Initiativen des Zentralrats oder Veranstaltungen in den Gemeinden – die „Zukunft“ informiert monatlich auf Deutsch und Russisch über das jüdische Leben in Deutschland. Und hilft mitunter auch dabei, Deutsch zu lernen.

In die Zukunft blicken kann bekanntlich niemand, doch sollte man zumindest versuchen, seine Zukunft mitzugestalten. Das war auch der Leitgedanke bei der Namensgebung für das Informationsblatt „Zukunft“, das der Zentralrat der Juden seit 2001 monatlich herausgibt. Es steht allen jüdischen Gemeinden kostenlos zur Verfügung und kann von Interessierten auch individuell kostenfrei bezogen werden. Im Mittelpunkt der Berichterstattung steht der anhaltende Aufbau jüdischen Lebens in Deutschland. Neben der facettenreichen Arbeit des Zentralrats geht es um die Aktivitäten der jüdischen Gemeinden, Einrichtungen und Organisationen - und das will heißen: über sehr viele Themen.

Hilfe beim Deutschlernen

Alle Berichte erscheinen in zwei Sprachen: auf Deutsch und auf Russisch. Viele Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion finden es leichter, sich mithilfe der russischsprachigen Texte zu informieren; nicht wenige nutzen die Zweisprachigkeit der „Zukunft“ dazu, ihr Deutsch weiter zu verbessern. Insofern ist die Zeitung durchaus eine gelungene Integrationsmaßnahme.

Allerdings richtet sich die „Zukunft“ an die gesamte jüdische Gemeinschaft in Deutschland und berichtet auch über Fragen der jüdischen Religion und Kultur ebenso wie über Themen aus naher und ferner Vergangenheit. Ob die historische Entwicklung des Rabbinerberufs, herausragende Persönlichkeiten der jüdischen Geschichte in Deutschland, Fragen jüdischer Ethik, die Verbindung zwischen Judentum und Hightech oder Informationen über Israel: Die Themenpalette ist umfassend, unparteilich und umfasst alle Strömungen des Judentums.

 

Informationsblatt Zukunft - Ausgaben