„Jews Go Green“ - Judentum und Ökologie

Mit dem Nachhaltigkeitsprojekt „Jews Go Green“ fördert der Zentralrat das Umweltbewusstsein

Was haben Judentum und Ökologie miteinander zu tun?
Auf den ersten Blick nicht viel, doch auf den zweiten Blick ist eine Fülle von Verbindungen zu entdecken. Deshalb bietet der Zentralrat der Juden in Deutschland seit 2012 das Projekt „Jews Go Green“ an. Es beinhaltet neben der Webseite auf Anfrage auch Seminar- und Bildungsangebote.

Auf unserer Seite www.jewsgogreen.de finden Sie für die Parascha (Tora-Wochenabschnitt) jeder Woche ökologische Interpretationsansätze. Denn vieles, was die Ökologie heute scheinbar neu entdeckt, steht so oder zumindest ähnlich bereits in der Tora.

So hat etwa die moderne grüne Landwirtschaft das sogenannte Schabbat- Jahr (Schmitta) zur Erholung der Böden wiederentdeckt. Auch Recycling und Konsum-Kritik begründen sich aus einer Wertschätzung der Dinge, die dem Judentum immer zu Eigen war.

Praktische Tipps für Projekte vor Ort

Die Texte auf der Website bieten Ihnen Inspirationen für eine praktische, nachhaltige Werteorientierung im jüdischen Alltag. Sie eignen sich außerdem für die Arbeit oder Projekte mit Gruppen in den Jugendzentren oder für Studentenverbände. Es gibt für jede Woche viele praktische Anregungen für unterschiedliche Generationen, einen Gedanken aus der jeweiligen Parascha praktisch ökologisch zu leben. Auch für die Feiertage gibt es viele Ideen.

Umweltschutz ist praktiziertes Judentum – Praktiziertes Judentum ist Umweltschutz. Tikkun Olam! Machen Sie die Welt ein Stückchen besser!
www.jewsgogreen.de