Begegnung von nicht-jüdischen und jüdischen Jugendlichen in der Schule

Projekt "Likrat – Jugend Dialog" startet mit Schuljahr 2017/2018

Einem jüdischen Jugendlichen unbefangen zu begegnen und Fragen stellen zu Dingen, die man schon immer wissen wollte und sich nie getraut hat zu fragen? Das Projekt „Likrat – Jugend und Dialog“ macht das für Schulklassen bundesweit möglich.

Mit dem Projekt „Likrat – Jugend und Dialog“ geht der Zentralrat der Juden neue Wege in der Bildungsarbeit und in der Bekämpfung von Antisemitismus: Gleichaltrige jüdische und nicht-jüdische Jugendliche begegnen sich in diesem Projekt auf Augenhöhe. Damit wollen wir den Dialog zwischen nicht-jüdischen und jüdischen Schülern fördern.

Besuche in Schulklassen

Schulen aller Art können in jeder Altersstufe jüdische Jugendliche in eine Klasse einladen, um über das Judentum zu sprechen. Das hilft, stereotype Wahrnehmungen zu durchbrechen, gegen Antisemitismus vorzugehen und jüdische Religion und Kultur zeitgemäß zu vermitteln. Damit werden Verständnis und Toleranz für das Judentum sowie für Minderheiten generell gestärkt.

Ausgebildete „Likratinos“

Die jüdischen Jugendlichen, die sogenannten „Likratinos“ werden in mehrteiligen Wochenendseminaren in Themen wie Judentum, Israel, Antisemitismus aber auch in Rhetorik und Konfliktmanagement ausgebildet. Die Ausbildung wird von erfahrenen Coaches übernommen. Dabei geht es zum einen darum, die Jugendlichen optimal auf die Begegnungen mit den Schülerinnen und Schülern vorzubereiten, zum anderen, ihre eigene jüdische Identität zu stärken. „Likrat – Jugend und Dialog“ wird in ganz Deutschland unentgeltlich angeboten.

Mehr Informationen erhalten Sie hier: www.Likrat.de oder auf https://www.facebook.com/LikratDeutschland/